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Bericht aus Berlin | November 2014

www.initiative27januar.org

Liebe Freunde und Interessenten der Initiative 27. Januar,

dieser Bericht aus Berlin steht am Ende eines Monats, in dem einmal mehr die Herausforderungen, Bedrohungen und Angriffe deutlich wurden, denen sich Israel tagtäglich stellen muss:

Es gab schockierende Attentate wie die Ermordung von vier betenden Juden in einer Jerusalemer Synagoge und eines Polizisten, der zur Hilfe kam. Diese Anschläge wurden von Hamas und anderen begrüßt - und sogar im jordanischen Parlament wurden die Attentäter gewürdigt. In manchen Medienberichten auch in Deutschland wurde selbst nach diesem Anschlag der Fokus auf die Verantwortung und vermeintliche Schuld Israels gelegt und fast mehr über die als unverhältnismäßig kritisierten israelischen Reaktionen berichtet als über das Attentat. Politische Stellungnahmen zur Verurteilung des Anschlags waren teilweise durch das prinzipielle Bemühen um Äquidistanz, also sprachlich allgemeinere Verurteilungen, charakterisiert.

In einigen europäischen Staaten und auch im Europaparlament sind Debatten und Abstimmungen zur Anerkennung eines palästinensischen Staates gelaufen bzw. auf die Tagesordnung gesetzt worden, was Israel diplomatisch weiter einseitig unter Druck setzt, während den Palästinensern unkritische Solidarität zukommt. Immerhin scheint die Bundesregierung hier weiterhin eine klare Haltung zu bewahren, indem eine Anerkennung eines palästinensischen Staates ohne Friedensabkommen mit Israel als einseitiger Schritt abgelehnt wird (Reuters-Meldung). Bundeskanzlerin Merkel bleibt damit bei einer bereits früher geäußerten Position, in der wir sie als Initiative 27. Januar bereits im Jahr 2011 mit einer bundesweiten Unterschriftenaktion unterstützt haben.

Die Verhandlungen der Ständigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrates und Deutschlands mit dem Iran über sein Atomprogramm ziehen sich hin, ohne dass sich eine Entschärfung der Lage andeutet. Vielmehr verstärkt sich weiter der Eindruck, dass der Iran auf Zeit spielt - es wurde aktuell einer Verhandlungsfrist verlängert. Und in Ägypten, Syrien und weiterhin ja auch im Gaza-Streifen agieren islamistische Extremisten in direkter Nachbarschaft zu Israel und propagieren die Eroberung Jerusalems und die Zerstörung Israels.

Die Initiative 27. Januar e.V. tritt für Solidarität mit Israel ein - und für die Weiterentwicklung der Zusammenarbeit und Freundschaft zwischen Deutschland und Israel.

Mit besten Grüßen
Jörg Gehrke
Leiter der Hauptstadtarbeit und Bundeskoordinator


Kinofilm "The Green Prince"

Dieser Tage läuft in deutschen Kinos der Film "The Green Prince" an, in dem es um Mosab Hassan Yousef, Sohn eines Hamas-Führers, geht, der Informant für Israels Inlandsgeheimdienst Schin Beth wurde. Am Sonntag, 30.11., findet in München eine Film-Matinee statt, zu der die Initiative 27. Januar mit einlädt.

Veranstaltungshinweis zur Film-Matinee in München


Kurzfilm "Sie heißt jetzt Lotte"

Der eindrucksvolle Kurzfilm "Sie heißt jetzt Lotte" hatte am 12. November seine Premiere in Berlin. Ehrengäste waren u.a. Dr. h.c Charlotte Knobloch und Bundestagspräsident Prof. Dr. Norbert Lammert. Der Film wurde durch die Biographie von Charlotte Knobloch inspiriert.

Website zum Film


Wechsel an der Spitze des Zentralrats der Juden

Der bisherige Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dr. Dieter Graumann, kandidiert nicht erneut bei den am 30. November anstehenden Wahlen. Für seine Nachfolge kandidiert der bisherige Vize-Präsident Dr. Josef Schuster, der Vorsitzender der Israelitischen Kultusgemeinde Würzburg und Unterfranken ist.

Bericht der Jüdischen Allgemeinen


Website zum deutsch-israelischen Jubiläumsjahr

Zum Jubiläumsjahr der deutsch-israelischen Beziehungen 2015 (50 Jahre diplomatische Beziehungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und dem Staat Israel) wurde eine Website mit verschiedenen Themengebieten und einem Veranstaltungskalender eingerichtet.

www.de50il.org/de




Initiative 27. Januar e.V.
Haus der Bundespressekonferenz
Schiffbauerdamm 40 / 1203
10117 Berlin

E-Mail: berlin@initiative27januar.org
Telefon: 030 / 12 07 42 28

Spendenkonto:
Initiative 27. Januar e.V.
Ev. Kreditgenossenschaft eG
Kto: 5344166 | BL: 52060410
IBAN: DE03 5206 0410 0005 3441 66
BIC: GENODEF1EK1

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