Gedenkveranstaltung 27.01.2022 | 19:30-21:30 Uhr

Gedenkveranstaltung anlässlich des Holocaustgedenktages 2022
unter dem Titel: „Wer wir waren, wer wir sind – Identität im Licht der Shoah“

am Donnerstag, 27. Januar 2022, 19:30 – 21:30 Uhr
im Großen Saal des Jüdischen Gemeindehauses Fasanenstraße
Fasanenstraße
79-80, 10623 Berlin

Ziel und Inhalt der Gedenkveranstaltung ist es, sechs verschiedene Perspektiven auf Identität im Lichte des Holocaust, an dessen Opfer an diesem Tag gedacht wird, zu betrachten: (1) die europäische Perspektive, (2) die deutsche Perspektive, (3) die israelische Perspektive, (4) die jüdische Perspektive, (5) die muslimische Perspektive und (6) die christliche Perspektive.

Der Hauptvortrag des Abends wird wie üblich wieder von einer Holocaustüberlebenden oder einem Holocaustüberlebenden gehalten, gefolgt von einer kurzen Gedenkzeremonie.

Das Veranstaltungsprogramm wird musikalisch vom Duo „Kiev-Klezmer-Tov“ (Klavier: Semen Gertsvolf, Geige: Aaron Urbach) begleitet.

Für den Beitrag zur europäischen Perspektive ist Katharina von Schnurbein, Koordinatorin der Europäischen Kommission für die Bekämpfung von Antisemitismus und die Förderung des jüdischen Lebens, angefragt; für den Beitrag zur deutschen Perspektive der Beauftragte der Bundesregierung für Jüdisches Leben in Deutschland und den Kampf gegen Antisemitismus, Herr Dr. Felix Klein; für den
Beitrag zur israelischen Perspektive S.E. Botschafter Jeremy Issacharoff, Botschafter des Staates Israel in Deutschland; für den Beitrag zur muslimischen Perspektive Burak Yılmaz, selbstständiger Pädagoge und Autor des Buches „Ehrensache: Kämpfen gegen Judenhass“, für den Beitrag zur jüdischen Perspektive Jasmin Mamane, Unternehmerin aus Berlin, und für den Beitrag zur christlichen Perspektive Harald Eckert, Erster stellvertretender Vorsitzender der Initiative 27. Januar.

Gedenkveranstaltung 2021: ERF-Interview mit Josias Terschüren

Seit 1996 ist der 27. Januar ein bundesweiter Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus. Aus diesem Anlass lädt die Nichtregierungsorganisation „Initiative 27. Januar“ zu einer Online-Gedenkveranstaltung ein. Über die Einzelheiten sprach Katja Völkl (ERF) mit Josias Terschüren, dem Pressesprecher der Organisation.