„Wir für Israel“-Kampagne

Christliche Gemeinden begleiten deutsche Israelpolitik

Christen sind von Gott berufen, sich segnend und unterstützend an die Seite des jüdischen Volkes zu stellen. Die Existenz des Staates Israel wird von vielen Christen als Erfüllung biblischer Prophetie verstanden. Die über mehr als 50 Jahre gewachsenen deutsch-israelischen Beziehungen, die von Versöhnung, Freundschaft und Partnerschaft geprägt sind, sind ein Grund zur Dankbarkeit. Christen sind dazu herausgefordert, Israelsolidarität zu leben und sich hierfür zu engagieren.

Was es hierzu neben einem biblisch fundierten Verständnis über Israel braucht, sind (1) verlässliche Informationen und aktuelle zielgerichtete Gebetsanliegen, (2) Ideen und Möglichkeiten für Gemeinden und Einzelpersonen, sich politisch auf lokaler und nationaler Ebene für die deutsch-israelischen Beziehungen und das jüdische Volk einzusetzen sowie (3) solide und professionell arbeitende Organisationen wie die Initiative 27. Januar e.V., die es sich zur Aufgabe gemacht haben, kontinuierlich und nachhaltig im politischen Raum für die deutsch-israelischen Beziehungen einzutreten.

Solidarität mit Israel und dem jüdischen Volk sind keine Selbstverständlichkeit in der deutschen und europäischen Politik. Gesellschaftliche Tendenzen von Antisemitismus und Anti-Israelismus finden auch auf der politischen Ebene ihren Wiederhall. Politische Arbeit zur Aufrechterhaltung von Israelsolidarität und zur Stärkung guter deutsch-israelischer Beziehungen erfordert eine konstante Beobachtung, konstruktiv-kritische Begleitung und punktuelle; gezielte Beeinflussung des politischen Diskurses.

Die Initiative 27. Januar e.V. sucht Gemeinden, die sich aktiv politisch und im Gebet für die bilateralen Beziehungen zwischen Deutschland und Israel einsetzen wollen. Effektive; konstruktive politische Arbeit kann nur gelingen, wenn sie von breiter Gebetsunterstützung getragen und ausreichend finanziert ist. Umgekehrt kann eine praxisorientierte; segnende Haltung gegenüber Israel und dem jüdischen Volk durch Christen erst dann vollumfänglich gelebt werden, wenn Gemeinden verlässliche und gehaltvolle Informationen zum Stand der aktuellen deutsch-israelischen politischen Beziehungen sowie gute, passende Ideen für konkrete Unterstützungsmaßnahmen zur Verfügung stehen.

Das Gemeinde-Patenschaftsprogramm „Wir für Israel“ ist das Bindeglied zwischen lokalen christlichen Gemeinden und der politischen Arbeit der Initiative 27. Januar e.V. Gemeinden übernehmen die Patenschaft für eine derjenigen Wochen im Jahresablauf, die auf politischer Ebene für die Ausgestaltung und Weiterentwicklung der deutsch-israelischen Beziehungen relevant sind.

Matthias Böhning
2. Vorsitzender
Initiative 27. Januar e.V.

matthias.boehning@initiative27januar.org

Josias Terschüren
Direktor für Öffentlichkeitsarbeit
Initiative 27. Januar e.V.

josias.terschuren@initiative27januar.org